Zitate

Da Kritikern von anthroposophischer Seite immer wieder vorgeworfen wird, Zitate Steiners aus dem Zusammenhang zu reissen (was Anthroposophen selber leidenschaftlich und oft tun), sind die folgenden Passagen mit Links zu den jeweiligen Schriften versehen.

Und noch eine dritte Kraft wird auftreten. Und wenn den Menschen heute schon Wunder wirkend die Elektrizität erscheint, so wird diese dritte Kraft in noch viel wunderbarerer Weise die Kultur beeinflussen. Und je mehr wir von dieser Kraft anwenden, desto eher wird die Erde zu einem Leichnam werden, damit das, was das Geistige der Erde ist, sich hinüberwirken kann zum Jupiter. Die Kräfte müssen angewandt werden, um die Erde zu zerstören, damit der Mensch frei wird von der Erde und damit der Erdenleib abfallen kann. Solange die Erde im fortschreitenden Prozeß war, hat man dies nicht gemacht, weil nur die zerfallende Erde die große Kulturerrungenschaft der Elektrizität gebrauchen kann. So sonderbar dies gegenwärtig auch klingt, aber es muß nach und nach ausgesprochen werden. Wir müssen den Entwickelungsprozeß verstehen die Menschen werden dadurch lernen, unsere Kultur in richtiger Weise zu bewerten. Wir werden dadurch lernen daß es notwendig ist, die Erde zu zerstören, sonst wird der Geist nicht frei.
GA130, „Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit“, S. 95

 „Schon der Einwand: ich kann auch irren, ist störender Unglaube.“
Theosophie, Der Pfad der Erkenntnis, S. 186

„Während zum Beispiel die Atlantier das Gedächtnis und alles, was damit zusammenhängt, zur besonderen Entfaltung brachten, obliegt es in der Gegenwart den Ariern, die Denkkraft und das, was zu ihr gehört, zu entwickeln.“
SE011, Aus der Akasha-Chronik, Seite 33

„Der Mensch steht der Aussenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir aussen fortwährend ab, schuppen ab.“
SE293, Allgemeine Menschenkunde, Seite 193

„Was ist die Hirnmasse? Die Hirnmasse ist einfach zu Ende geführte Darmmasse. Verfrühte Gehirnabscheidung geht durch den Darm. […] Der Dung ist es, der durch den eigenen organischen Prozeß in die Edelmasse des Gehirns umgesetzt wird und da zur Grundlage für die Ich-Entwickelung wird.“
SE327, Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft, Seite 201

„Das Kind war also tot. Die äussere materialistische Anschauung kann sagen: Nun ja, zufällig ist dort zu dieser Stunde der Möbelwagen umgefallen, das Kind kam darunter und wurde zerquetscht. Vor der spirituellen Anschauung ist das ein vollständiger Unsinn. Denn das, was da vorliegt, ist das Karma des Kindes, und dieses Karma des Kindes lenkte all die einzelnen Verhältnisse. Es hat auch den Möbelwagen dorthin gelenkt gerade zu der Stunde, wo das Kind den Tod brauchte.“
SE159, Das Geheimnis des Todes, Seite 42

„Die Sprechorgane enthalten also die zukünftigen Fortpflanzungsorgane. Und die Tatsache, dass beim männlichen Individuum in der Zeit der Geschlechtsreife die Mutierung (Stimmveränderung) auftritt, ist eine Folge des geheimnisvollen Zusammenhanges zwischen Sprechwerkzeugen und Fortpflanzungswesen.“
SE011, Aus der Akasha-Chronik, Seite 230

„Auf dem Planeten Saturn war der Mensch schon vorhanden. Der Saturn leuchtete nicht, aber mit devachanischem Hören hätte man ihn hören können; er tönte. Nachdem er eine Zeitlang dagewesen war, verschwand er nach und nach, wurde eine lange Zeit unsichtbar und leuchtete dann wieder hervor als Sonne. […] Man darf sich aber diese vier Planeten, Saturn, Sonne, Mond, Erde, nicht als vier voneinander getrennte Planeten vorstellen; das wäre ganz falsch. Es sind vier Erscheinungszustände eines und desselben Planeten.“
SE095, Vor dem Tore der Theosophie, Seite 82

„Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben sie ihrem Gehirn die Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit ihren Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muß das durch geistige Wissenschaft ausgeglichen werden.“
SE348, Über Gesundheit und Krankheit Grundlagen einer geiteswissenschaftlichen Sinneslehre, Seite 103

„Es ist also so, dass mit dem Kartoffelessen die Menschen in Europa ihren Kopf, ihr Gehirn vernachlässigt haben. Diesen Zusammenhang sieht man erst, wenn man Geisteswissenschaft treibt.“
SE350, Seite 204

„Jetzt kriegen sie nicht so viel Licht und Wärme, als sie brauchen, um schwarz zu werden. Da werden sie kupferrot, werden Indianer.“
SE349, Seite 57

„Da alles dasjenige, was die Juden getan haben, jetzt in bewusster Weise von allen Menschen zum Beispiel getan werden könnte, so könnten die Juden eigentlich nichts besseres vollbringen, als aufgehen in der übrigen Menschheit, sich vermischen mit der übrigen Menschheit, so dass das Judentum als Volk einfach aufhören würde.“
GA 353, S. 202, Vortrag vom 8. Mai 1924

„Die weisse Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.“
SE349, Seite 63

„Der Name Luzifer bedeutet: der Träger des Lichts. Lux heisst Licht, fero: ich trage. Das kann nicht das Prinzip des Bösen sein.“
SE097, Seite159

„Beim Menschen wird möglichst viel umgesetzt von Bauchdünger in Gehirndünger, weil der Mensch ja sein Ich auf der Erde trägt; beim Tier weniger, daher bleibt mehr drinnen in dem Bauchdünger, der dann zum wirklichen Dünger verwendet wird.“
GA 327, S.201

„Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn.“
SE349, S.50

„Die Weissen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in sich entwickeln.“
SE349, S.62

„Denn selbst die Neger müssen wir als Menschen ansehen, und in ihnen ist ja die menschliche Gestalt in einer ganz anderen Weise verwirklicht als in uns.“
GA 305, S. 100

„Das Judentum als solches hat sich aber längst ausgelebt, hat keine Berechtigung innerhalb des modernen Völkerlebens, und dass es sich dennoch erhalten hat, ist ein Fehler der Weltgeschichte, dessen Folgen nicht ausbleiben konnten. Wir meinen hier nicht die Formen der jüdischen Religion allein, wir meinen vorzüglich den Geist des Judentums, die jüdische Denkweise.“
SE032, Gesammelte Aufsätze 1884-1902, S.152

„Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, dass Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten. Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine Dämonenschule errichten.“
GA 300c, Konferenzen mit Lehrern III, S.70

„Man kann unter Umständen in den Gehirnautomatismen eine Pseudomoral züchten. Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem wir ohnedies vielfach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie hören, hier wird erklärt, dass es Menschen gibt, die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen.“
GA 300c, Konferenzen mit Lehrern III, S.71

„Wer diese (übersinnlichen) Welten leugnet, der sagt nichts anders, als dass er seine höheren Organe noch nicht entwickelt hat.“
GA9, Theosophie, Seite 64

„In der alten Atlantis waren Menschen, deren Körper Seelen bewohnten, die früher auf dem Mars, Jupiter, Venus und so weiter waren. Marsmenschen, Jupitermenschen und so weiter nannte man sie. Auch die äußerlichen Gestalten der Leiber wurden dadurch voneinander verschieden. In der ganzen ersten Hälfte der Atlantis war der Menschenleib noch von viel weicherer Masse, er gab den Kräften der Seele nach.“
GA 109, Das Prinzip der spirituellen Ökonomie, S. 238

Kommentare
  1. von Manowski sagt:

    It may be interesting to know that many Silicon Valley CEOs send their Children to local Rudolph Steiner Schools in Palo Alto or San Jose, precisely for the reason that they do not want their children to learn via computers at an Elementary School age.

  2. „Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“

    Harry Rowohlt über Rudolf Steiner

  3. Anna Schneider sagt:

    Veröffentlichen Sie doch diese Zitate hier – die sind alle von Rudolf Steiner und sagen mehr über die Anthroposophie aus als alles, was sie da oben stehen haben! Oben schaut es aus, als ob Sie aus Feindschaft zur Anthroposophie zitieren. Wer diese aber kennenlernen will, der muß das folgende alles auch lesen! Sonst bleibt der Blog hier eine banal Lüge – etwas, was kein Mensch ernstnehmen kann!

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    Da reden wir von Ahriman, dem so recht internationalen Wesen, das im Bunde mit Luzifer die wahre Schuld hat. Aber man findet ihn nicht, wenn man immer den Blick hinwendet zu den anderen, sondern nur, wenn man die Wege zur Erkenntnis sucht durch Selbsterkenntnis. Da hinunter in die chaotischen Tiefen geht es. Dann fühlen wir ihn, diesen Ahriman, ja, dann werden wir ihn recht erkennen.
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    Im 21. Jahrhundert, da ja nun nur noch kurze Zeit entfernt ist, brauchen wir den, anthroposophisch gesprochen, michaelischen Mut, dieser Tatsache offen ins Gesicht zu schauen. Die helfenden Mächte können eingreifen, aber dazu benötigen sie auch unseren Mut, denn durch diesen können sie hindurchwirken.
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    Der Christus ist da, ist mit dem Ätherleibe der Erde vereinigt. Das, worauf es ankommt, ist, daß die menschliche Seele sich heraufentwickelt, um ihn zu schauen.
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    Sinnvoll wird die nächste Inkarnation bei denjenigen Menschen sein, welche sich die Überzeugung verschafft haben, daß ihr Leben, wie es jetzt ist, eben nicht nur in sich erfüllt ist, sondern Ursachen enthält für das nächste.
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    Überlassen Sie allen Kampf um uns herum den Bissigen, die noch nicht reif genug sind, das aufzusuchen, was die gemeinschaftliche Seele im Menschengeschlecht im spirituellen Leben aufsucht.
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    Da haben wir den sozialen Kampf, den Kampf um den Frieden, den Kampf um die Emanzipation der Frau, den Kampf um Grund und Boden und so weiter, überall, wohin wir blicken, sehen wir Kampf.
    Die geisteswissenschaftliche Weltanschauung strebt nun dahin, an die Stelle dieses Kampfes die positive Arbeit zu setzen. Derjenige, der sich eingelebt hatte in diese Weltanschauung, der weiß, daß das Kämpfen auf keinem Gebiete des Lebens zu einem wirklichen Resultate führt. Suchen Sie das, was sich in Ihrer Erfahrung und vor Ihrer Erkenntnis als das Richtige erweist, in das Leben einzuführen, es geltend zu machen, ohne den Gegner zu bekämpfen.
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    Die Beobachtung kann gemacht werden in vielen theo[anthropo]sophischen und okkulten Gesellschaften, während als ein Moralgrundsatz wohl gepredigt und immer wiederholt wird Selbstlosigkeit, allgemeine Menschenliebe, durch die naturgemäße Loslösung des Astralleibes gerade der Egoismus blüht. Unter gewissen Voraussetzungen des Seelenlebens sagt das der Mensch am liebsten und am häufigsten, was er am wenigsten hat, wovon er merkt, daß es ihm am meisten fehlt, und wir können oft bemerken, daß Grundsätze dort am meisten betont werden, wo sie am meisten fehlen.
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    Derjenige, der die Schwelle zur geistigen Welt überschreitet, der macht die folgende Erfahrung: Es gibt kein Verbrechen in der Welt, zu dem nicht jeder Mensch in seinem Unterbewußtsein, insofern er ein Angehöriger der fünften nachatlantischen Periode ist, die Neigung hat.
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    Es ist unmöglich, einen Menschen ganz zu verstehen, wenn man seiner Beurteilung einen Gattungsbegriff zugrunde legt. Am hartnäckigsten im Beurteilen nach der Gattung ist man da, wo es sich um das Geschlecht des Menschen handelt. Der Mann sieht im Weibe, das Weib in dem Manne fast immer zuviel von dem allgemeinen Charakter des anderen Geschlechtes und zu wenig von dem Individuellen.
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    Es hieße seine Menschheit verleugnen und die Götter betrügen, wollte man nicht nach Weisheit streben. Jeder Tag und jede Stunde des Jahres ist gut angewendet, wo wir uns klar werden, daß es unsere Menschheitspflicht ist, nach Weisheit zu streben.
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    Je mehr wir zunehmen in der Schwachheit unserer Glieder, desto mehr können wir wachsen im Geiste, können Herr werden, durch die in uns wohnende Christus-Kraft. Alter ist nicht Leiden, denn mit jedem Tage wachsen wir ja hinein in die geistige Welt.
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    Unsere Zivilisation neigt mehr zur Kritik, zum Richten, zum Aburteilen und wenig zur Devotion, zur hingebungsvollen Verehrung. Unsere Kinder schon kritisieren viel mehr, als sie hingebungsvoll verehren. Aber jede Kritik, jedes richtende Urteil vertreiben ebensosehr die Kräfte der Seele zur höheren Erkenntnis, wie jede hingebungsvolle Ehrfurcht sie entwickelt.
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    Denn wenn man kein Gefühl davon hat, wie weit die Urteile, die heute herumschwirren und herumsausen, von Objektivität entfernt sind, dann wird man nicht einmal den Antrieb in sich erleben, zu einer Klarheit, zu einer innerlichen Wahrhaftigkeit des Denkens zu kommen.
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    Ausschließen das Wissen von den geistigen Welten auf der Erde heißt, sich geistig-seelisch blenden für sein Leben nach dem Tode. Und man tritt einfach als ein Krüppel in die geistige Welt ein, wenn man durch die Todespforte tritt, wenn man es hier auf dieser Welt verschmäht, von der geistigen Welt etwas zu wissen, denn die Menschheit entwickelt sich zur Freiheit.
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    Diejenigen aber, die nicht feige sind, wissen, daß der Christus sich immer offenbart. Deshalb dürfen wir dasjenige, was er als Anthroposophie offenbart, als eine wirkliche Christus-Offenbarung aufnehmen.
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    . .. … alles, was wir anstreben können, jede Zeile, die wir lesen aus unserer anthroposophischen Wissenschaft, ist ein Sich-in-Beziehung-Setzen zu dem Christus. Wir tun gewissermaßen gar nichts anderes. Und derjenige, der nebenbei noch ein besonderes Sich-in-Beziehung-Setzen sucht, der drückt nur naiv aus, daß er eigentlich vermeiden möchte den etwas unbequemen Weg, etwas zu studieren oder etwas zu lesen.
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    Die Menschheitsentwickelung aber schreitet weiter, und für unsere heutige Zeit ist es wichtig, daß der Mensch einsehen lernt, daß er die geisteswissenschaftliche Erkenntnis aufnehmen muß und allmählich das, was vom Herzen zum Gehirn strömt, so befeuert, daß es der Anthroposophie Verständnis entgegenbringt. Die Folge wird sein, daß er das entgegennehmen kann, was vom zwanzigsten Jahrhundert an beginnt einzugreifen: das ist gegenüber dem physischen Christus von Palästina der ätherische Christus.
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    Viele Menschen jammern zum Beispiel über Schmerz und Leid. Aber von einem höheren Gesichtspunkte aus ist es gar nicht berechtigt, darüber zu jammern, denn sind sie überwunden und ist man bereit zu einer nächsten Verkörperung, dann sind Leid und Schmerzen die Quellen von Weisheit und Besonnenheit und einem Überschauen der Dinge.
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    Krankheiten, die man erträgt, kommen im nächsten Leben oftmals als besondere Schönheit in der Körperlichkeit zum Vorschein, so daß viel körperliche Schönheit, die man beim Menschen findet, durch Krankheit im vorhergehenden Leben errungen ist.
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    Die Erlösung des Luzifer geschieht durch die Liebe, durch die höhere Liebe, welche frei von Egoismus ist. Die Erlösung des Ahriman geschieht durch das Denken.
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    Das ist sogar das wichtigste Ereignis, das heute dem hellseherisch Geschulten zuteil wird: daß er den Christus in der geistigen Atmosphäre der Erde sieht.
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    Das Verständnis für den Christus, so wie wir es jetzt auseinandergesetzt haben, kann man nur auf dem physischen Plan erwerben. Um dies zu ermöglichen, werden in den nächsten drei Jahrtausenden die Menschen die Fähigkeit, den übersinnlichen Christus zu schauen, in der physischen Welt erwerben müssen, und dazu ist die geisteswissenschaftliche Bewegung da.
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    Es wird um die Wende des 20. Jahrhunderts gleichsam geboren ein immerhin neues Reich von Naturwesen, das als ein geistiger Quell aus der Natur hervorgeht und für den Menschen sichtbar und erlebbar wird.
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    Was zusammengetragen wird an Weistümern durch die geisteswissenschaftliche Bewegung, um die Welt und die Geister darinnen zu verstehen, das fließt durch den Heiligen Geist in die Loge der Zwölf, und das ist zuletzt das, was die Menschheit zum selbstbewußten freien Verständnis des Christus und des Ereignisses von Golgatha nach und nach bringen wird.
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    Wenn man sich also wirklich durchdringt mit Begeisterung, so ist das ein Quell der Verjüngung. Und wenn man die Beobachtungen im Leben dahin machen würde, würde man finden, daß das, was man einem Menschen überhaupt an Verjüngung beibringen kann nach dem Quantum seiner Kraft, seiner Lebenskräfte, daß man ihm das viel besser beibringt, wenn man ihm in der richtigen Weise Zeit läßt, innerlich sich zu durchdringen mit einer geistigen Tätigkeit.
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    . ..Und im fünften nachatlantischen Zeitraum hat man nur die Gelegenheit, durch weiteres, immer weiteres Ausbilden der bloßen intellektualistischen Gedanken die Wärmeatmosphäre der Erde zu verderben.
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    Nicht für sich selbst, aus Neugier oder dergleichen, soll der Esoteriker studieren, sondern er muß sich das hingebungsvollste Studium zur Pflicht machen um seiner und der Menschen- und Weltenentwicklung willen. Und wenn wir so durch intensives Studium unsere eigene Wesenheit erkannt haben, wenn wir dadurch wissen, wie und wodurch sie entstanden ist, dann bekommen wir ein heiliges Gefühl davon. Dieses Gefühl drücken wir dann aus in dem Satze: Aus Gott sind wir geboren.
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    Alles das, was man genannt hat Meditation, Konzentration und die sonstigen Übungen, die der Mensch vorgenommen hat während seines Tageslebens, sie sind nichts anderes als Verrichtungen der Seele, die nicht in ihren Wirkungen ersterben, wenn der Astralleib herausgeht, sondern die nachklingen und in der Nacht zu bildenden Kräften werden im astralischen Leib. Das nennt man die Reinigung des Astralleibes, die Reinigung von dem, was dem Astralleib nicht angemessen ist.
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    Da gibt es Menschen, welche, ich möchte sagen, sehr hoch hinaufsteigen in das Geistige, und Menschen, welche nicht so hoch hinaufsteigen, für die eben die Mitternachtshöhe (die größte Erdenferne) nicht so hoch ist. Solche Menschen, die sehr hoch hinaufsteigen, die werden essen, um zu leben. Solche Menschen, die nicht hoch hinaufsteigen, die leben, um zu essen.
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    Wenn dann aber das Licht, das von Golgatha kommt, entzündet wird, dann wird alles erleuchtet, bis in die fernste Vergangenheit, bis in die fernste Zukunft hinein. Denn alles Materielle ist aus dem Geist geboren, und aus der Materie wird der Geist wiederum auferstehen. Und diese Gewißheit in einem an die Ereignisse der Welt anknüpfenden Feste wie dem Osterfest auszudrücken, ist der Sinn dieses Festes,… …
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    Und es ist möglich, jene Beziehung zu dem Christus herzustellen, durch welche der Erdenmensch seinem sonst zerfallenden physischen Leib einfügt dieses Phantom, das aus dem Grabe von Golgatha auferstanden ist.
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    Wenn die Menschen längst nicht mehr brauchen werden die religiösen Mitteilungen, die ihnen Kunde bringen von den Göttern der alten Zeiten, weil sie wieder leben werden unter den Göttern, dann wird ihnen Christus derjenige sein, der sie stark und kräftig machen wird, um den richtigen Standpunkt zu finden mitten unter den Göttern.“
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    Der Christus leitet unsere Entwicklung durch die ganzen 7 Stufen der Planetenkette.
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    Die Wirkung der Auferstehungskraft reicht aber noch weit über das Erdendasein und auch über das künftige Jupiterdasein hinaus. Sie hat kosmische Bedeutung.
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    Sich erfüllen mit dem Christus-Geist, sich selber erkennen als einen Mittelpunkt, lebend in diesem Geiste, durch welchen hineinströmen kann das geistige Licht, die geistige Kraft und die geistige Wärme in die Erde, das ist die Mission des einzelnen Menschen und der ganzen Menschheit, denn dadurch wird sie die Erde erlösen können und sie zu geistigen Regionen emporheben.
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    Der Christus aber in seiner ihm eigenartigen Wesenheit ist darin nicht etwa beschlossen, daß er in der Hülle des Jesus von Nazareth drei Jahre war, sondern er ist der Führer und Lenker auch aller Wesenheiten der höheren Hierarchien. Er ist ein umfassendes kosmisches, universelles Wesen, und gerade so, wie er in die Menschheitsentwickelung eintrat durch das Mysterium von Golgatha, so gab es auch Ereignisse für die Wesenheiten der höheren Hierarchien, das heißt, der Christus wurde etwas im Laufe der Zeit für alle diese Wesenheiten der höheren Hierarchien.

    • Vielen Dank für die „Positivliste“, da hat es ja auch ganz „tolle“ Aussagen dabei! Vielleicht werde ich das eine oder andere schrullige Zitat oben einbauen, sobald ich die Quellen gefunden habe. Obwohl ich eigentlich keine ellenlangen, nichtssagenden Propaganda-Kommentare veröffentlichen wollte (jeder kann ja Rudis Gesamtwerk einsehen, z.B hier und sich selber ein Bild machen über seine Weis- und Wesenheiten), mache ich hier mal eine Ausnahme. Generell denke ich, man kann von Rudolf Steiner eigentlich alles lesen und sich wundern.

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